Von 100 auf null (Stand: 02.03.2016)

Seit Sonntag befreit von männlichem Ballast.

Frei von „Will er mich, will er mich nicht? Wie bekomm ich ihn dazu, mir das zu geben, was ich zu glauben brauche – von ihm?“

Ich kam von ihm los, indem ich mir ehrlich die Frage stellte „Was will ich denn eigentlich für mich?“
Ich habe mein Ultimatum um einen Monat erweitert. Ich wette, hätte ich das Ulitmatum nicht gehabt, würde ich das mit ihm endlos laufen lassen.
Ihm wäre es recht gewesen. Er bekam ja das, was er wollte. Dafür musste er sich in wöchentlichem Takt meine Beanstandungen anhören.
„Du, ich muss mit dir reden.“ oder „Wir müssen reden.“ waren die Einleitungen meiner fünf minütigen Monologe, bis er mich wieder um den Finger gewickelt hatte.
Er sagte das, was ich hören wollte. Nein, eigentlich sagte er nicht wirklich etwas (aus).

ICH war nur noch nicht bereit loszulassen. Da nahm ich jede seiner vagen Aussagen und drehte sie mir einigermaßen passend.
Dieses Spiel dauerte jetzt ein halbes Jahr.
Ich dummes Ding.
Wie sehr man sich Dinge einreden kann, wenn man an einem Wunschbild festhält.
Wenn man glaubt, dieses Bild muss erfüllt werden – jetzt – weil es einem zusteht.
Das Glück. Das ganze Paket.

Seit Oktober hatte ich nun Gelegenheit überhaupt erstmal herauszufinden, was meine Werte sind.
Der Zusammenhang war mir zuvor nicht klar.
Lebe ich nach meinen Werten, bin ich mit mir zufrieden.
Was sind eine Werte?
Dies ehrlich herauszufinden, war ein heilsamer aber auch schmerzhafter Prozess.

Meine Werte in einer Beziehung?
Ehrlichkeit. Mein wichtigster Wert.
Das musste ich mir ehrlich eingestehen.
Seit Oktober konnte ich belogen werden, weil ich mich selbst belog.
Ich konnte keine Ehrlichkeit erwarten, wenn ich nicht bereit war, ehrlich zu mir selbst zu sein.
Vermutlich belog er sich selbst auch. Vermutlich tut er dies auch jetzt noch.

Ich jedenfalls, habe alle Brücken zu ihm niedergebrannt.

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Mut, ich selbst zu sein. 2016!

Lange Zeit nicht von mir gehört?
Ich auch nicht!

Verloren war ich. Im Strudel. Die Ereignisse des letzten Jahres überrollten mich geradezu.
Es waren existenzielle Themen, wie TOD und LIEBE.
Trauerarbeit. Neues Leben finden. Neue Identität finden.

Loslassen.

Hineingeben, ins Leben. Mutig meinem Können und meiner Energie freien Lauf zu lassen.

Das Ergebnis?
1. Examen – Beförderung –  mehr Verantwortung. Mehr Bezahlung als vorher, aber weniger Bezahlung als ehemalige Mitschüler. Dafür – super Arbeitsklima.

2. Ein etwas tiefergehender Kontakt zu einem Mann, der mich schon jetzt voll auf meine Urängste, Konflikte mit mir selbst, meinem mangelndenUrvertrauen, dafür aber umso mehr Misstrauen Männern ggü. zurück wirft. Naja eher schleudert!

Nach meinem bestandenen Examen wurde ich nahtlos übernommen und sah bis dato meine Ängste und mein Widerstreben bestätigt, Verantwortung für Menschenleben zu übernehmen.
Ich fühlte mich erschlagen von meinen Ängsten im Berufsleben, die ich plötzlich in jeder Schicht auszuhalten hatte. Versagensängste. Angst, eine falsche Entscheidung zu treffen und auch Angst aus Unkonzentriertheit etwas Folgenschweres anzurichten.

Zeitgleich war ich nun tatsächlich überfordert mit meinen Ängsten, die die Beziehung zu diesem einen Mann in mir auslöste.
Beziehungsangst.
Angst mich zu binden, bei gleichzeitigem Wunsch danach, mich binden und wahrhaftig einlassen/ zeigen zu können.

Was heißt das, sich zeigen?
Das kann zum Beispiel heißen, zu sagen, was man sich wünscht oder auch zu sagen, was man nicht möchte.

Mit einer Essstörung seit frühster Kindheit habe ich gelernt, meine Bedürfnisse oder auch Ärger über Grenzüberschreitungen auszuhalten und den Schmerz und die Schmach darüber in Essen zu ersticken.

Während mancher Fressattacken fühlte es sich tatsächlich wie Ersticken an.
Das flaue Gefühl im Magen und den Kloß im Hals kann man dann eben damit erklären, zuviel gegessen zu haben.
Nicht etwa, weil man einen Anspruch auf Bedürfnis-Äußerungen hätte.
Nicht etwa, weil man Anspruch darauf hätte, STOP/NEIN zusagen, wenn etwas oder Jemand über die Grenzen dessen ging, was man bereit war auszuhalten.
Und das, was man aushalten kann, kann eine Menge sein, wenn man gelernt hat, viel auszuhalten. Wenn man lieber etwas aushielt, als Unfrieden zu stiften.

In meiner Kindheit ging es nicht allein um den Fakt, ob meine Eltern mich dann noch liebhaben würden oder nicht. Sondern darum, ob ich es schaffe, ihre Leben zu retten.
Ich lernte, der Retter zu sein. Schon als kleines Kind. Ich war der Puffer, der die Emotionen und den Hausfrieden im Gleichgewicht halten konnte.
Ich war das Kind, das schon als Baby nie seine Bedürfnisse äußerte.
Ich galt als „pflegeleicht“. Ich schrie nur, wenn ich Hunger hatte.
Für meine Mutter schien klar „weint es, hat es Hunger“.
Dass ein Baby noch andere Bedürfnisse haben kann und deswegen schreit, erschien ihr offensichtlich nicht naheliegend. Ich schrie nur selten, ergo hatte ich auch nicht oft Hunger.
Ich war also schon ein Baby, das man kaum bemerkte.
Dieses Verhalten verstärkte sich mit dem Alter.

Seit vielen Jahren nun versuche ich meine Bedürfnisse zu spüren. Nicht so sehr bei meinem Gegenüber und SEINEN Bedürfnissen zu sein. Denn schließlich wurde mir erfreulicherweise klar, dass auch ich ein Recht darauf hatte, dass meine Bedürfnisse befriedigt werden.
Ich musste nur noch lernen, wie ich selbst das bei mir tun konnte.

So paradox es klingen mag. Es ist nicht leicht, gut zu isch selbst zu sein.
Eine Essstörung ist ein Mittel, das einen eigentlich schützen soll, was einen aber auch zerstören kann.
Ich habe gelernt, dies als Barometer zu benutzen.
Habe ich Fressdrang, läuft grad etwas schief. Ich lasse jemanden über meine Grenzen latschen, latsche selbst drüber oder sorge in anderer HInsicht nicht gut für mich und die ERfüllung MEINER Bedürfnisse.

Jetzt, da ich das schreibe, habe ich kurz ein schlechtes gewissen.
Überhaupt SOLCHE Probleme zu haben. Das ist Jammern auf hohem Niveau.
Wo andere um ihr Leben kämpfen. Nichts zu essen haben. Vor Krieg flüchten mussten. Keine Perspektive haben. Und ICH? Stelle mich hin und nehme mir das Recht, darum zu kämpfen, dass man meine Grenzen wahrt? Dass ich sie selbst wahre? Während andere um ihr Leben kämpfen?

Aber ja. Gerade DAS ist ein weiterer Anlass. Warum kommt es denn zu Kriegen?
Weil Menschen auf einer feinstofflicheren Ebene nämlich im Krieg mit sich selbst sind.
Nagut, ein paar mächtiger Psychopathen bedarf es dazu ebenso. Aber auch DIE wurden ja nicht so geboren. Zumindest nicht die Mehrzahl.

Ich habe ein Recht auf alles, was mich ausmacht. Ich habe ein Recht drauf, dass es mir gut geht. Genau so, wie jedem anderen. Dass ich mich derzeit nicht in einem Kriegsgebiet befinde, kann ja wohl kein Grund dafür sein, mich aus Märthyrertum nicht wichtig zu nehmen.
Es lastet auf einem das Leben der Eltern. Der Druck, dass das Leben der Eltern vom Handeln oder Unterlassen des Kindes abhängt, ist der derselbe, den ich mit meiner Arbeit zu Lösen versuche.

Meine Entscheidungen für das Jahr 2016 lauten daher:
Ich werde mich jetzt durch meinen Beruf, mutig den Ängsten/Schatten/Dämonen meiner Kindheit stellen.
Ich werde nicht, wie ursprünglich geplant, gleich im Anschluss mit einem Aufbaustudium diesen alten Ängsten ausweichen.
Ich werde diesen wichtigen Knoten jetzt lösen.

Desweiteren werde ich mich meinen Verlustängsten, meiner Angst vor Verletzung und Demütigung in einer Mann-Frau-Beziehung stellen.

Ich werde herausfinden, was genau meine Werte sind. In einer Mann-Frau-Beziehung.
Und ich werde in kleinen Babyschritten diese Werte benennen.
Ich werde dabei in Kauf nehmen, dass der andere dann vielleicht mit Abneigung, Unverständnis reagiert oder sich sogar dafür entscheidet, dass diese Werte für ihn nicht passen und er mich verlässt.

Sicherlich, ich riskiere. Aber ich kann nur gewinnen.
Egal, wie es ausfällt. Denn jetzt, nach einer Woche des Gefühls irre zu werden vor Verlust- und Ablehungsangst,
seit einer Woche des Dauerheulens, seit einer Woche des Gefühls der Stagnation, sogar des Zurückfallens habe ich mutig meine Maske fallen lassen und klar und ohne Druck und ohne Rücksicht auf das Ergebnis geäußert, was ICH mir wünsche.

DAS ist für mich eine so große Nummer, dass ich dies hier teilen wollte.
Vielleicht kann ja der eine oder andere etwas damit anfangen.

 

 

Gesicht zeigen (Stand: 26.11.2015)

Was will ich? Wo will ich hin? Wer bin ich?

Viele Jahre brauchte ich, um festzustellen, was ich nicht möchte.
Ich bin noch immer dabei herauszufinden, was ich denn stattdessen möchte.

Ich tue mich schwer, den richtigen Grad an Kompromissfähigkeit zu finden.
Es geht, wie so oft in meinen Beiträgen um die Beziehung zu Männern.
Aber vielmehr eigentlich um mich, innerhalb eines jeweiligen Kontaktes.

Mir fällt es noch immer schwer, meinen Selbstwert bei zu behalten.
Das richtige Maß an Kompromiss zu finden, ohne mich selbst dabei zu verbiegen und zu verleugnen, nur weil da mal einer ist, den ich toll finde, der mich auch toll findet.

Ist es zuviel, wenn ich mir jemanden wünsche, der mir emotionale Sicherheit gibt?
Das hab ich neulich in nem YouTube Video gehört. Hörte sich gut an. Wie genau das aussehen soll, weiß ich aber eigentlich auch nicht.

Was bedeutet das überhaupt? Im Prinzip wünsche ich mir die Sicherheit, die Einzige zu sein und zu bleiben.

Aber wo ziehe ich da die Grenze? Beim Chatten mit anderen? Beim Flirten in echt und online? Beim…
Hm.

Und – kann ICH das überhaupt selbst erfüllen?
Die derzeitige Wahrheit ist – wohl nicht.

Sobald ich die Gedanken habe, dass dies der Mann für den Rest meines Lebens sein könnte, entwickle ich innere Abwehr. Ich spüre einen inneren Drang zu flüchten. Das bedeutet, dass ich den Kontakt sabotiere.
Meist durch fürchterlich anstrengendes Verhalten, Verdächtigungen (vermutlich, weil ich von mir selber ausgehe) und auch Gefühlsschwankungen oder unverhältnismäßigen Forderungen.

Ich bin offensichtlich immer noch nicht in der Lage glücklich zu sein.
Einfach nur mal glücklich sein.
Ständig unterliege ich dem Zwang, es immer noch besser zu machen und zu haben.
Da gibt es doch einen, der NOCH besser ist.
So ein Quatsch! Mein Kopf sagt, dass es sowieso schonmal garnicht schlechtere oder bessere Männer gibt.
Sondern einfach Männer, mit denen ich schlechter oder besser zusammen passe.

Derzeit stelle ich wohl fest, dass extreme körperliche/ chemische Anziehung beiderseits noch nicht ausreicht, um eine höhere oder tiefere Ebene des Kontaktes zu erreichen.

Soll ich mich nun mit dem zufrieden geben oder will ich mehr?

Ist es nicht ein utopisch hoher Anspruch, sich geistig und seelisch, wie gleichermaßen körperlich nah zu sein?

Bringt das eine, das andere mitsich? Kann aus Sex mehr werden?
Kann aus einer Schogette eine Lindt Schokolade werden?

Ich fühle mich wie Charlie in der Schokoladenfabrik. Die Umpa Lumpas tanzen und singen, die Emotionale Energie fließt zäh, wie ein Fluss aus Zuckerguss. Ich auf einer Insel. Allein.
Um mich herum lauter leckere Dinge.

Vielleicht sollte ich mich im richtigen Maß üben, was meine Emotionen angeht. Das ist aber schwierig, wenn ich immer nur Männer anziehend finde, die emotional oft nicht erreichbar sind.
Geradezu unnahbar – bis sie aus ihrer Höhle (John Gray) herauskommen um dann 100 Prozent wieder da zu sein.
Ich hingegen habe mich emotional in der Zeit total zurückgezogen, um nicht verletzt zu sein, durch den räumlichen, zeitlichen, körperlichen oder emotionalen Abstand.
Ich nehme das Verhalten des Mannes persönlich. Ich beziehe jede Abweichung auf mich und mein Verhalten zurück.

Das ist für mich kein Verhalten, das mir gut tut.
Suche ich jedoch nach genau dieser Unsicherheit?

Alkohol-Rausch vs. Blut-Rausch (Stand: 04.09.2015)

Es ist still.

Um mich ist es still. Ganz still. Nicht leise. Sondern still.
Es wirkt, wie die Ruhe vor dem Sturm.

Es zieht ein Sturm auf. Ich besteige derzeit den Mount Everest und ich sehe das Gewitter aufziehen.
In einem Monat habe ich praktische Prüfung. Damit nicht genug, kämpfe ich derzeit mit der Bewusst-Werdung meiner zukünftigen Verantwortung, die ich tragen werde.
Und ich kann jetzt schon sagen: Ich HASSE ES!
Ich weiß nicht, warum ich eine Job lerne, in dem ich WIEDER Verantwortung für andere trage.
Was für n Scheiß.
Aber im Prinzip ist das auch egal.

Ich lebe. Heutzutage kann man ja froh sein, dass man lebt.
Und jedes Leben beeinflusst ein anderes.
Alles ist miteinander verwoben, wie ein riesiges Netzwerk. Manchmal fühlt es sich eher wie ein Spinnennetz an.

DIESER Verantwortung kann man sich nie entziehen.
Mein Handeln hat niemals NUR FÜR MICH Konsequenzen.

Die Frage, die ich mir stellen muss lautet vielmehr:
Warum macht es mir Angst?

In  meiner Vorstellung treten meist Worts Case Szenarien auf, die ich immer wieder gegen positive Bilder austauschen muss.
Das erfordert Disziplin.
Würde ich das nicht tun und zwar, offensichtlich mehr oder weniger erfolgreich,
hätte ich mich seit Jahren nicht mehr vor die Tür wagen können.
Vermutlich würde ich damit zubringen 3000 Mal täglich zu kontrollieren, ob ich die Herdplatten ausgestellt habe, die ich nicht benutzte.
Oder, ob ich die Tür auch richtig verriegelt habe, um das Unheil der Welt da draußen auch wirklich von mir fern zu halten,

ODER AUCH,

um die Welt da draußen vor MIR zu schützen.
Bevor jemandem noch etwas zustößt – wegen mir.

Ein Wunder – und das ist es wirklich, dass ich es seit vielen Jahren schaffe, diese Ängste zu verdrängen, um mein Leben zu meistern.
Ich bin vermutlich nicht die Einzige mit diesen Ängsten. Vermutlich sind sich jedoch die Wenigsten über solche Ängste bewusst.

Ich finde es gut, dass mir diese Ängste immer wieder bewusst werden.
Sonst könnte ich sie nicht ansehen.
So aber kann ich ihnen begegnen. Mit Flucht oder Kampf.
Meist entscheide ich mich für den Kampf.
Dann kommt meine Fantasie oder nennen wir es Vorstellungskraft hinzu, die daraus ein Spiel macht.
Das hebt es alles auf ein undramatisches Level.
Vermutlich habe ich lediglich das „Götter in Weiß-Syndrom“ ohne Ärztin zu sein.

Jemand sagte mal „Angst ist eine Mauer – aus Papier“.
Natürlich dient Angst dem Überleben.
Und in bedrohlichen Situationen macht diese auch Sinn.

Meine Angst ist…und ich benenne sie jetzt mal öffentlich, um zu gucken, wie es sich für mich anfühlt…
Meine Angst ist, dass jemand zu Schaden kommt durch mein unachtsames Verhalten.
Durch ein Versehen. Durch etwas, das jedem hätte passieren können, aber MIR passiert.

Vor Gericht würde man es dann Fahrlässigkeit nennen.
Unwissenheit schützt vor Strafe nicht bla bla.
Aber das ist nunmal meine Angst.
Genau DAS.

Das führt dazu, dass ich in meinen Handlungen meist sehr bedacht und vorausschauend bin.
Stand früher schon in meinen Zeugnisköpfen.

Um diese Angst in Schach zu halten dient mir unter anderem das Essen.
Auch Sexualität funktioniert. Zumindest für einen Augenblick.
So lebe ich fressend, lüstern, sportelnd, oder singend von Augenblick zu Augenblick.
Mein Zuhause fühlt sich nicht mehr nach zuhause an, seitdem mein Hund hier nicht mehr lebt.
Überhaupt scheint es rückblickend so, als sei mein Hund mein Zuhause gewesen.
In ihm wohnte ich. Das war eine große symbiotische Verantwortung, derer er 12 Jahre gerecht wurde.

Das ist es doch meistens, was Hunde für einen Single, in einer Großstadt bedeuten, oder etwa nicht?
Ich denke schon.

Ich war in den letzten zwei drei Wochen immer seltener in meiner Wohnung (um es nicht zuhause zu nennen).
Habe ich Frühdienst, beginnt mein Tag im Schnitt um 5:00 Uhr. Dann acker ich mir den Arsch ab. Power mich aus. Gehe zum Sport, treffe mich danach mit einer Freundin. Ziehe um die Häuser. Übernachte fremd, um von dort aus direkt wieder zu Arbeit zu fahren.
Wenn ich doch mal in meiner Wohnung war, dann nur zum Schlafen.
Ich verliebte mich. Ich entliebte mich, weil er ja meinen Ansprüchen nicht gerecht wird. Wie immer.
Ist auch schwer, schaffe nicht einmal ich.

Das Online – und überhaupt – Männer „ge-date“ wirkt auf mich langsam auch immer hohler und unsinniger.
App installiert. App gelöscht, weil alle Männer doof sind. App installiert, weil ich die Hoffnung nicht aufgebe.
App nicht mehr beachtet, weil alle Männer, die dort sind, echt beschränkt sind.

Ich flüchte mich ins Zudröhnen. Mit Rauschhaften Erlebnissen.
In der Hoffnung, sie übertönen das Rauschen meines Blutes, denen ich im Momenten wie diesen doch wieder ausgesetzt bin.

Die Stille vor dem Sturm. Eine solche Stille, dass ich das Gefühl habe, ich existiere nicht.
Ich fühle mich wie in einem Vakuum. Einem weißen Raum. Nur ich.
Ich muss mich an der Wand, Links von mir festhalten, damit ich den Bezug zur materiellen Welt behalte.
Das Nichts macht Angst.

Die Stille in dem Nichts noch vielmehr.

ABER

Es fühlt sich auch meditativ an. Wenn die Angst weg ist, weil da nichts mehr ist außer dem Nichts und dem Rauschen, fühle ich mich leicht.

Ich liege im Bett und lausche. Der Stille des Nichts.
Nach dem exzessiven Berauscht-Sein hält mein weiser Körper mich seit Montag dazu an, eine Pause einzulegen.
Ich danke meinem Körper dafür, dass er ein sensibles Magen-Darm Gebilde hat.
Mein Verdauungssystem, ist sozusagen mein sechster Sinn. Meine Intuition.
Entscheidungen aus „dem Bauch heraus“ treffen. Genau das.

Nun, mein Magen und mein Darm sind jetzt wieder clean. Fühlen sich zumindest so an.
So fühlt sich jetzt auch mein Geist an.

Gerade Sonntag saß ich noch mit einer besten Freundin und lammentierte darüber, wie sehr der Geist mit dem Körper verbunden ist.
Auch diese beiden sind miteinander untrennbar vernetzt.

Ich habe Prüfungsangst. Ich habe Angst vor Verantwortung. Angst, davor, dass ich Schuld auf mich lade.
Schuld. Schuldig.

Alles relativ. Menschliche Wertsysteme. Sonst funktioniert die Welt nicht.
Wenn ich mir die Welt so ansehe, muss ich mich fragen:
Funktioniert denn die Welt?

Es ist immer schön, von einer Utopie auszugehen. Einer, in der wir alle Gleich sind.
Das gleiche Glück haben. Das Gleiche Privileg. Die gleichen Rechte.
Ist aber so nicht.

Manchmal…verrückt.

Manchmal denke ich an dich und muss weinen. Einfach so.
Wenn mir alles zuviel wird in meinem Leben, dann sehne ich mich besonders nach deiner Nähe, deiner Wärme.
Seitdem du nicht mehr da bist, ist alles anders.
So plötzlich. Es kommt immer plötzlich, selbst wenn es absehbar war.
Absehbar, weil ALLES einmal ein Ende hat. Unendlich kann der Verstand eh nicht begreifen. Genauso wenig wie ewig.

Mein Leben fühlt sich so anders an – ohne dich.
Mein Leben ist anders – ohne dich.
ICH bin anders – ohne dich.

Ich fühle mich entwurzelt.
Manchmal schwebend – das fühlt sich gut an.
Manchmal aber auch in der Luft hängend – das fühlt sich ungut an.

Manchmal weiß ich garnicht mehr, ob ICH überhaupt noch ICH bin.
Nicht nur mein Leben ohne dich, fühlt sich fremd an.
Auch ICH fühle mich fremd an, in mir selbst.

Ich sehe mich. Ich sehe mich von außen. Von oben.
Ich muss gut auf mich aufpassen.

Einfach so. Weil man es eben muss.

Vorher musste ich gut auf mich aufpassen, damit ich gut für DICH sorgen konnte.
Jetzt muss ich  gut auf mich aufpassen, weil ich nur noch für mich selbst sorgen muss.
Das fühlt sich leer an. Unwichtig. Sinnlos. Falsch.
Ich fühle mich leer an. Falsch.
Innen drin fühlt es sich hohl an.

Mein Kopf ist still.
Mein Blick ist leer.
Mein Herz zieht sich zusammen.
Mein Magen auch.
Meine Kehle ist zugeschnürt.
Meine Atmung flach.

So, wie sich derzeitig mein Leben anfühlt. Flach. Ohne jeglichen tieferen Sinn.

Keine Begegnung, keine Bekanntschaft, keine Errungenschaft fühlt sich echt an, oder gar wichtig.
Nicht vergleichbar.
Du warst echt. Mit dir in meinem Leben fühlte ich mich echt.

Das Leben mit dir war kompliziert. Das Zusammenleben mit dir war es nicht.
Du warst so…
…so echt. Bei dir wusste ich, woran ich war. Das tat gut. Du hast mir so gut getan.
Du fehlst mir.

Manchmal, wenn ich mich zur Ruhe kommen lasse, muss ich an dich denken. Dann fehlst du mir noch mehr.
Es gibt von allem immer noch eine Steigerung,
bis man am Ende des Schmerzes angekommen ist und kurz davor steht, verrückt zu sein.

Verrückt.
Ver – rückt.

Wie ein Möbelstück, das immer seinen Platz hatte. Es war Teil der Ordnung. Alles stand an seinem Platz.
Eines ist nun weg. Da sieht alles andere, was noch da blieb, verrückt aus.
Dort ist nun ein leerer Fleck.
Ein Umriss. Wie ein Spiegel, der 12 Jahre den gleichen Platz hatte.

Zerbrochen. Nur noch der Rahmen ist da, der den Spiegel trug.
Die Wand dahinter ist weiß.
Wie eine weiße Kinoleinwand.
Rings herum haben sich Ablagerungen angehaftet. Nikotin. Straßenstaub.
Spinnweben.

Nur noch Spuren erinnern daran, dass da mal ein Spiegel war.
Ansonsten ist da nichts mehr.
Da war es wieder, das Nichts.
Nicht mehr da. Leer. So wie ich – manchmal.

Aber – in ein leeres Gefäß kann sich wieder etwas neues hinein füllen.

Manchmal.

Die Zeit dazwischen – Gehalten loslassen

Zwei Prüfungen, zwei Männer.

Übrig blieben Einsen und Einer.

Ich habe meine Prüfungen sehr gut bestanden. DAS hätte ich nie gedacht. Ich habe es gehofft. Habe gehofft, dass meine Fachlichkeit, zusammen mit meinem Auftreten überzeugend sind.

Ist wohl so.
Ich war in einem Rausch. In Anspannung, wochenlanger Flach-Atmung, Schlaflosigkeit und Appetitlosigkeit.
Und SO soll ich noch handlungsfähig sein?

Muss ich ja im Leben und im Beruf auch. Und war ich bereits zuvor. DAS sagte ich mir immer wieder.
Wenn man einer „großen Sache“ eine noch größere gegenüber stellt, dann verliert sie an Bedrohlichkeit und Größe.
Wenn man sich viele kleine Inseln in den Alltag einbaut, die einem Freude bereiten. Wenn man sich gleichzeitig Herausforderungen stellt, die schön sind – wie zum Beispiel Karaoke singen auf der Bühne oder Männer kennen lernen, dann kann man sich einreden, dass diese andere (eigentlich doofe) Herausforderung auch ganz toll ist und Spaß macht.
Das klappt prima. Hat das Gehirn garnicht mitbekommen.

Dauergrinsend läuft man dann in der Gegend umher. Habe mal gehört, dass das Gehirn nicht unterscheiden kann, ob man wirklich fröhlich ist und deswegen grinst. Es fällt auf die Gesichtsmuskulatur rein, die ich bewusst steuern kann und schickt entsprechende Hormone, die mich gut fühlen lassen. Das nimmt Stress.

Guter Trick. Hat geklappt.

Nebenbei also, dekorierte ich meine Zeit des Lernens und Prüfungsstresses, Zeiten des Aufruhrs und der Trauer, Zeiten des Verarbeitens und Betäubens – mit Fressen, Sport und Männern.
Erst mit dem Einen, nun mit dem Anderen.
Weg vom Betäuben, hin zum Genießen.

Der Eine wollte keine Beziehung. Wir kennen uns schon viele Jahre. Wir schliefen miteinander. Es funzte. War aber auch ein Spiel mit dem Feuer, da wir den selben Freundeskreis haben. Vielleicht war es auch das Spiel mit dem Feuer, was ihn so interessant für mich machte. Und mich für ihn.

Nebenbei schrieb ich mir mit dem Anderen. Nicht Sexuelles. Nur Alltägliches. Zwei Monate zeigte er sich geduldig.
Ab dem Moment, als ich erfuhr, er ist allein erziehender Vater eines pubertierenden Sohnes, hatte er mich.
Ne, eigentlich ab dem Moment, als er ein Foto von sich und seinem Sohn als Profilbild einstellte.
Auf dem Foto liegt sein Dreijähriger auf seiner Brust. Er hält ihn fest im Arm- Der Junge wirkt geborgen in den großen starken Armen (des Holzfällers, der er nunmal ist). Nagut, es nennt sich Großbaumfäller – aber von der Sache das selbe.
DAS will ich auch! Ich will mal keinen schmächtigen, schlanken, drahtigen, der sich im Prinzip noch wie ein kleiner Junge an meiner Seite verhält, weil er seine Mami in mir sucht.
Ich will mal einen Mann. Einen, der ein bisschen Macho ist und das mit Recht. Einen, der sich von mir nicht die Butter vom Brot nehmen lässt, was er sich ja bei seinem Sohn auch nicht erlauben kann.
Einen, dessen Körper sich anfühlt, als würde ein Baumstamm neben einem liegen und nicht ein glitschiger Aal.
Genau – ich ändere einfach mein Beuteschema.

Gedacht, gemacht.

Ich verabredete mich also mit dem Anderen und ent-verabredete mich mit dem Einen.
Daraufhin gestand mit der Eine seine ernsten Absichten. Schrieb mir die wohl schönste Liebeserklärung, die ich bisher erhalten habe (aber schreiben kann man viel, wenn der Tag lang ist).

Wieder ein Gefühlschaos.
War ja nicht so, als hätte ich nicht auch mal einen Gedanken daran verschwendet, wie die gemeinsame Zukunft mit ihm aussehen könnte, wenn er denn wollen würde.

Aber, ich hatte mich zu dem Zeitpunkt schon auf den anderen eingelassen. Gedanklich und gefühlsmäßig.
Den Einen als nicht passend eingestuft.

Aber dies im Gespräch zu vermitteln fiel mir schwer.
Zumal der Eine eine Depression hat und auch Tendenzen zur emotionalen Erpressung.
Doch wann weiß ich, wann er mich nur erpresst oder seinem Leben tatsächlich mal ein Ende setzt.
Und ICH soll DAS dann verantworten müssen, nur weil ich KNALLHART, wie sonst auch, etwas beendete?

Ich bin ja eigentlich nicht knallhart. Nur klar. Und in dieser Klarheit eben auch unerbittlich und felsenfest.
Aber aufgrund seines Gesundheitszustandes blieb ich unklar. So dass er wohl bis heute noch auf eine Entscheidung für sich oder den Anderen wartet.

Derzeit habe ich leichte Schwierigkeiten klar zu machen, was ich mir wünsche und was ich nicht möchte.
Fühle mich leicht handlungsunfähig. Mehr reaktiv als aktiv.
Werde mich auf die Zeit berufen müssen.

Ich muss und möchte mir Zeit geben.
Zeit, um im Beruf anzukommen. Dienstag ist mein erster amtlicher und offizieller Arbeitstag in neuer Stellung der selben Firma.
Ich möchte mir die 14 Tage Einarbeitungszeit nehmen, die ich aushandelte. Ganz gleich, ob meine Kollegen meinen, es sei langsam und man müsse mit dem Druck klarkommen, ins kalte Wasser geworfen zu werden.
Ich möchte akzeptieren, dass ich mehr Zeit benötige, um mir alles anzugucken. ZU durchblicken. Und nun arbeite ich ja auch in einer Firma, in der das möglich ist. Warum also sollte ich mir die Zeit nicht zugestehen und den Raum einnehmen.

Das Gewicht, das ich derzeit verliere – ganz von allein übrigens, weil andere Dinge grad wichtiger sind und Essen als Beruhigungsmittel grad nicht greift – muss ich mir nun im wahren Leben anders geben. Mich wichtig nehmen, ohne überheblich zu sein.
Raum einnehmen, ohne dass ich meinen Körper durch das Übergewicht dazu zwinge.

Ich sprach mal von Ge-Wichtigkeit. Die Angst, nicht mehr wichtig zu sein, nicht mehr Ernst genommen zu werden, wenn ich schlank bin. Die Angst, dass die Menschen mich übersehen.
Wo sie doch sonst automatisch auf mich achten müssten und mir dann Raum geben müssen.
Was allerdings auch nicht immer passiert.
Weshalb ich dann immer völlig echauffiert reagiere. Fassungslos darüber, wie jemand es wagt, auf mich, als Übergewichtige, nicht Rücksicht zu nehmen.

Ich möchte selbst Rücksicht auf mich nehmen können. Habe das Gefühl, das könnte ich bei dem Anderen gut lernen, wenn er mich lässt.
Im Kontakt mit dem Anderen ist diesmal alles anders. Weil ICH anders bin.
Trotz des anderen Beuteschema scheine ich Verhaltensweisen zu triggern, dass sich die Beziehung zu dem Anderen so färbt, wie die zu meinem Vater.
Aber etwas ist dennoch anders als bei allen anderen zuvor.
ICH habe mich verändert.

Der Verlust meines Hundes/Babys/Partners hat mich verändert. Hat mein ganzes Dasein und wie ich es haben möchte auf den Kopf gestellt.
Der Stolz, eine weitere Herausforderung so gut gemeistert zu haben (letztlich sagte ich mir auch, dass Noten nicht entscheidend sind, Hauptsache, ich gab mein Bestes. Diese Haltung verschaffte mir eine gewisse Gelassenheit).
Der Fakt, dass da Männer sind, die an mir als Frau aber nicht nur an meiner Sexualität interessiert sind, trotz meines Übergewichts, nimmt mir den Druck abnehmen zu müssen, um überhaupt erst wieder „ernsthaft mitspielen“ zu können.

Wobei ich nun auch meine Ängste sehr stark spüre.
Versagensängste im Beruf. Falsche Entscheidungen zu treffen, die Leben kosten können (im Worst case).
Verlustängste, bevor ich überhaupt in einer festen Beziehung bin.
Ob ich das überhaupt will, frage ich mich derzeit.

Im Moment treffe ich mich mit dem Anderen 1x wtl. Danach habe ich 6 Tage um mich wieder zu sammeln, mich auf mich zu konzentrieren und zu besinnen; darauf, was ICH möchte.
Natürlich ist es schön, wenn früher oder später zwei Leben ein bisschen mehr verschmelzen. Derzeit weiß ich aber wirklich nicht, ob ich das alt hergebrachte Muster einer zweier Beziehung, wie ich es zuvor immer lebte, noch möchte.

Auch hier kann ich mir sagen – kommt Zeit, kommt Rat.
Ich bin froh, dass derzeit alles ganz langsam geht.
Bin dankbar, für die Zeit, die mir das Leben grad lässt.
Zeit zum Abnehmen. Zeit zum reflektieren. Zeit zum zu-mir-finden.
Zeit zum bei-mir-bleiben.
Zeit zu überlegen.
Zeit zum Erspüren meiner Gefühle zu den jeweiligen Situationen.
Zeit Freunde zu treffen. Überhaupt – MEIN Leben zu leben, wie ICH es mag.

Und in der Zwischenzeit lasse ich mich (als Nähe und Körperkontakt-Phobikerin) in die starken Arme des Anderen nehmen.
Ich lasse mich halten und halte mich fest. Gelegentlich halte ich auch. Aber selten. Auch DAS ist neu. War doch sonst immer ICH diejenige, die den Halt bot. Für alle.
Derzeit genieße ich es also gehalten zu werden, ganz fest.
Und übe mich weiterhin im Loslassen.
Loslassen von Erwartungen. Meinen und denen anderer.
Loslassen von Ängsten – dass es gut laufen könnte oder schlecht.
Was wäre schlimm am gut laufen?
Ganz einfach, wenn etwas gut läuft, habe ich meist noch mehr vor Augen, wie schlimm es nun wäre, es zu verlieren, oder enttäuscht zu werden.
Wenn etwas schlecht läuft – na, dann läuft es schlecht und der Verlust tut nicht so weh. Deswegen arbeitet gelegentlich ein selbst-boykottierender Teil meiner Psycho-Instanzen so, dass ich etwas schlecht laufen lasse. Meist in Beziehungen zu Männern.

Mit stoischer Gelassenheit und Geduld reagiert der Andere, mich im Arm haltend. Ganz fest.
Die Angst, DAS zu verlieren oder es zu „besitzen“ und dann wieder zu verlieren ist derzeit am größten.
Aber, ich übe mich im Loslassen. Das geht gut mit Sport… und Geduld mit mir selbst.

Loslassen – die wohl schwerste Prüfung im Leben.

Wiederholungszwang = Vollendungsdrang

Macht Sinn.

Lebensspuren

DSCN6042 (1280x1209)Ich möchte mich mit dem Thema – das ich ihm vorhergehenden Blog-Artikel zu Katharsis bereits erwähnt habe – nun weiter befassen.

„Wiederholungszwang“ ist ein Begriff, der auf Sigmund Freud zurück geht:

lt. Wikipedia: Wiederholungszwang ist ein von Sigmund Freud definierter Begriff zur Begründung des sonst schwer erklärbaren menschlichen Impulses, unangenehme oder sogar schmerzhafte Gedanken, Handlungen, Träume, Spiele, Szenen oder Situationen zu wiederholen…….
Freud setzt sich in dieser Arbeit auch mit der Fragestellung auseinander, woher die Beharrlichkeit eines neurotischen Symptoms komme, wenn diese offensichtlich für den Analysanden ein Leiden darstellt…“

Verbindet man Freuds Beobachtung, die er als „neurotisches Symptom, das Leiden verursacht“ mit Peter A. Levines Erkenntnissen durch Beobachtungen an Wildtieren, liegt klar auf der Hand, dass es sich um ein und dasselbe Phänomen handelt.

Ich wiederhole der Einfachheit halber hier die Schilderung in Levines Buch “Vom Trauma befreien: Wie Sie seelische und körperliche Blockaden lösen”:

„Wildtier-Biologen verfolgen einen verängstigten…

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